Früher war alles besser

Ich bin ein Techniker. Ich programmiere Computer. Ich beherrsche mehrere Sprachen, die von Menschen weder ausgesprochen noch verstanden werden können. Für mich ist s/_[Ii]n(nen)?//g kein Druckfehler, sondern mein tägliches Kung-Fu. Der Typ im Film, der die Welt rettet indem er kryptische grüne Zeichen in einen schwarzen Bildschirm eintippt? Das bin ich. Ich habe nächtelang Dinge studiert, von denen die meisten nicht mal wissen wollen, dass es sie gibt. Ich bin ein Nerd, ein Freak, ein Hacker, ein Geek… zumindest war ich das mal. In einer Zeit, in der „früh ins Bett gehen“ für mich bedeutete, dass ich um 7 Uhr direkt von der Tastatur in die Federn kippte. Morgens, versteht sich.

RMS

Heute bin ich über diesen Text im Linux Journal gestolpert, der mich an diese Zeit zurückdenken ließ. An eine Zeit, in der ich Mitmenschen anders wahrgenommen hatte als die meisten anderen. Für Nerds zählten nur Intellekt, Fachwissen und die Fähigkeit, Ideen in die Tat (sprich: funktionierende Projekte) umzusetzen. Vieles andere, das die meisten Menschen als wichtigen Bestandteil einer sozialen Interaktion ansehen, war komplett ausgeblendet: Aussehen, Herkunft, Alter, Geschlecht. Es war nicht so, dass es als unwichtig empfunden wurde. Es wurde überhaupt nicht empfunden. Es war kein Bestandteil des Weltbildes. Deshalb kann ich mich z.B. noch gut an Kongresse erinnern, aber nicht mehr an die Geschlechter der Teilnehmer. So gesehen war die Nerd-Kultur damals schon um einiges toleranter, als es die Gesellschaft heute ist.

Ich schreibe das in der Vergangenheitsform, weil es scheinbar Vergangenheit ist. Nicht nur für mich persönlich – ich jetzt schon seit einigen Jahren in der „echten Welt“ daheim – sondern leider auch für die Nerds von heute. Denn der Feminismus hat es mit seiner Forderung nach Toleranz und Gleichstellung geschafft, genau dieses in der Subkultur zu zerstören, in der es längst gelebte Praxis war. In einer Zeit in der überall peinlich genau nachgerechnet wird, welche Genitalien zwischen den Beinen der Menschen zu finden sind, kommt diese Subkultur unter Beschuss. Denn der weitaus überwiegende Anteil der Nerds hat einen Penis, ich schätze das Verhältnis auf 99 zu 1. Klarer Fall von Sexismus! Diese Subkultur ist Frauen gegenüber offensichtlich sehr feindselig, das ist die einzig mögliche Erklärung!

Und schwups hat man ein Klima erzeugt, in dem es jetzt plötzlich wichtig ist, welche Genitalien ein Mensch hat. Plötzlich ist es wichtig, welches Geschlecht ein Vortragender auf einem Kongress hat. Plötzlich ist die Frauenquote auch dort ein Thema. Plötzlich gibt es Förderprogramme, die Frauen – und nur Frauen – für die Technik begeistern sollen:

My son is in elementary school. Last year, his school offered a robotics class for girls only. When my son asked why he couldn’t join, it was explained to him that girls need special help to become interested in technology, and that if there are boys around, the girls will be too scared to try.

Plötzlich ist es ein riesiger Erfolg, wenn man es geschafft hat ein paar wenige Frauen in eine Subkultur zu buxieren, für die sich kein normaler Mensch begeistern mag:

Start with a young woman who’s already formed her identity. Dump her in a situation that operates on different social scripts than she’s accustomed to, full of people talking about a subject she doesn’t yet understand. Then tell her the community is hostile toward women and therefore doesn’t have enough of them, all while showing her off like a prize poodle so you can feel good about recruiting a female. This is a recipe for failure.

Und plötzlich ist es so immens wichtig, dass mehr Frauen in die Technik kommen, weil… ja, warum denn eigentlich? Welchen Mehrwert hat es? Kann mir jemand erklären, dass das nicht nur geschehen ist weil irgendwelche ahnungslosen Peniszähler voreilige falsche Schlüsse gezogen haben? Ehrlich, auf diese Frage hätte ich gerne eine Antwort. Und zwar eine, die auch einen Nerd zufrieden stellen kann. Kleiner Hinweis: einem Nerd reicht eine Floskel wie „mehr Diversität“ nicht, denn er erkennt sie sofort als das was sie ist: heiße Luft. Und er hat keinerlei Scheu davor es jemandem direkt ins Gesicht zu sagen, der es wagt, die kostbare Zeit eines Nerds mit heißer Luft zu vergeuden. Zumindest war das zu meiner Zeit noch so.

Ich weiss nicht, ob es heute auch noch so ist, ob man es sich erlauben darf diesen Gender-Mist als das zu bezeichnen, was er ist: Mist. Ich bin mir absolut sicher, dass die Mehrheit der Nerds es sich denkt, aber leider nicht mehr, dass sie es auch sagen würde wenn man sie fragt. Denn aus der einst toleranten Subkultur ist eine geworden, in der jetzt die Angst vor der Political-Correctness-Mafia herrscht, so wie sie es in der Restlichen Gesellschaft auch tut.

I was here before the sexism moral panic started. When a dozen guys decide to drink and hack in someone’s hotel room, I get invited. They’ve known me for years, so I’m safe. New women, regardless of competence, don’t get invited unless I’m along. That’s a sexual harassment accusation waiting to happen, and no one will risk having 12 men alone with a single woman and booze. So the new ladies get left out.

Die Forderung nach Gleichstellung und Toleranz hat das genaue Gegenteil bewirkt: Frauen werden jetzt ausgeschlossen, weil sie Frauen sind. Früher wäre das undenkbar gewesen.

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Über Martin Domig

Uh yeah. THAT guy.
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17 Antworten zu Früher war alles besser

  1. tom174 schreibt:

    Glaubst du wirklich, dass die Subkultur schon kaputt ist? Bei unseren (internen) Gamejams ist da nix von zu spüren. Die Creeper Card Aktion fand ich erschreckend, jo, aber ist das wirklich in der Breite? Ich glaube nicht.

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    • Martin Domig schreibt:

      Das hoffe ich. Soweit ich das beobachten kann ist es ein Trend, der gerade in den USA (wo auch sonst) auftaucht. Ich hatte auch mal ein anderes Essay zu dem Thema gelesen das ich leider nicht mehr finden kann. Es war auch von einer Hackerin (sie sagte von sich selbst dass sie Aspergers hätte) und beschrieb auch wie diese neue Aufmerksamkeit bezüglich Sexismus in der Szene genau diesen Sexismus erzeugte. Ich bin in letzter Zeit nicht mehr viel auf Kongresse oder sonstige Events gekommen und daher darauf beschränkt was das Internet so an mir vorbeispült. Wenn ich hier lese dass es bei uns noch nicht so weit ist freut mich das. Aber wie bei allen Trends die in den USA rumgeistern, wird wohl auch dieser früher oder später bei uns in Europa kopiert werden. Fürchte ich.

      Es sind ja nicht nur die Kongresse. Diese Spinnereien gehen bis hinein in die Kommentare im source code von open source software, siehe z.B. diese Perle hier. Und das war nur der erste Google hit, ich erinnere mich an eine Geschichte in der es in einem anderen Projekt wegen so etwas Streitereien gegeben hatte. Ein Entwickler lehnte einen ähnlichen pull request ab und bekam deshalb einen kleinen Shitstorm.

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  2. Johannes schreibt:

    Vieles andere, das die meisten Menschen als wichtigen Bestandteil einer sozialen Interaktion ansehen, war komplett ausgeblendet: Aussehen, Herkunft, Alter, Geschlecht. Es war nicht so, dass es als unwichtig empfunden wurde. Es wurde überhaupt nicht empfunden. Es war kein Bestandteil des Weltbildes.

    Und genau das ist das Hauptdefizit der ganzen Nerd-Community der 90er und frühen 00er und teils noch heute. Die sozialen Kriterien werden nicht empfunden. Und dieses „werden nicht empfunden“ ist was ganz anderes als „spielen keine Rolle“. Eine Rolle gespielt hat Geschlecht auf jeden Fall. Das lässt sich eigentlich nur leugnen, wenn man auf dem entsprechenden Auge totalblind ist und derlei Effekte wirklich „nicht empfunden“ werden.

    Wenn ich ein bestimmtes Phänomen nicht wahrnehme, weil ich keine geeigneten Sensoren dafür habe, heißt das nicht, dass dieses Phänomen nicht existiert und es heißt schon gar nicht, dass mögliche Auswirkungen des Phänomens nicht existieren.

    Und damit wären wir auch schon bei einem guten Grund für mehr Diversivität in der Nerdszene: Da scheint es Nachholbedarf zu geben. Da müssen die Sensoren für soziale Effekte aufgrund von beispielsweise Geschlecht trainiert werden. Wie du ja selbst sagst, ist/war die Nerdszene auf diesem Auge totalblind.

    Ich bin selbst unterwegs in der Nerdszene, deinen regulären Ausdruck verstehe ich sofort. Ich spreche aber durchaus noch ein paar Sprachen, die von Menschen verstanden werden und mir fällt es leicht, mich vor Mitternacht von meinem Rechner loszureißen, weil im Bett jemand auf mich wartet 🙂

    Und ich kenne auch noch eine andere Community, in der Geschlecht, Herkunft, Religion durchaus empfunden und auch thematisiert werden. Über diese Community kann ich aber viel eher sagen, dass derlei soziale Kriterien keine Rolle spielen. Vielleicht nicht keine, aber verglichen mit der Nerdszene eine vernachlässigbar kleine.

    Witzigerweise gibt es in besagter Community eine recht hohe Nerddichte. Im Prinzip ist es auch eine Nerdszene mit überschneidungen zur Computernerdszene.

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    • Martin Domig schreibt:

      Wie kann etwas, das ich nicht wahrnehmen kann, für mich eine Rolle spielen?

      Dein Argument ist unlogisch. Man könnte gensusogut versuchen einer Gruppe von blinden Menschen die Malerei näher zu bringen indem man sie in Galerien scheucht. Oder tauben die Musik indem man ihnen Geigenunterricht gibt. Das bedeutet ja nicht, dass die Malerei oder die Musik schlecht sind, sondern nur, dass sie für diese Menschen kein Teil ihres Lebens sind.

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      • Johannes schreibt:

        Wie kann etwas, das ich nicht wahrnehmen kann, für mich eine Rolle spielen?

        Wenn du blind bist, kannst du den Abgrund, auf den du gerade zuläufst nicht wahrnehmen. Trotzdem spielt er für dich eine große Rolle. Da kannst du nicht sagen „Ich nehme den Abgrund nicht wahr, der ist nicht Teil meines Lebens, ich gehe weiter gerade aus.“

        Du hast hier gerade schön gezeigt, dass es da in Teilen der Nerdszene ein Defizit gibt.

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        • Martin Domig schreibt:

          Der Vergleich hinkt: Ein Abgrund kann mich töten, fehlende Diversität nicht. Warum tun alle so als ob beides gleich gefährlich sei?

          Ich sage ja nicht dass es kein Defizit der Szene ist, sondern nur dass es nicht als solches empfunden wird. Die Leute haben kein Problem damit, weil sie es nie anders erlebt hatten.

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        • Johannes schreibt:

          Der Vergleich hinkt: Ein Abgrund kann mich töten, fehlende Diversität nicht. Warum tun alle so als ob beides gleich gefährlich sei?

          Jetzt fang doch nicht mit so Strohmännern an. Der Abgrund ist ein Beispiel, das illustriert, dass auch Dinge, die man nicht wahrnimmt eine Rolle konkrete spielen können. Du hast als Nerd doch das Abstraktionsvermögen, das anhand des Beispiels mit dem Abgrund zu verstehen.

          Das soziale Kriterium Geschlecht wurde/wird in der Nerdszene nicht wahrgenommen. Das führte/führt dazu, das Mechanismen, die Frauen/Mädchen daran hindern, sich an der Nerdszene zu beteiligen und beizutragen. Das ist einerseits benachteiligend den Frauen gegenüber, andererseits beschränkt es die Vielfalt und damit die Dynamik und die Kreativität der Nerdszene.

          Jetzt kannst du natürlich sagen: „Habe ich alles nie wahrgenommen, ist demnach kein Problem.“ Damit machst du es dir aber zu einfach. Es gibt und gab immer Menschen, die dieses Problem bei der Nerdszene wahrgenommen haben und deshalb sich nicht so eingebracht haben, wie sie gewollt oder gekonnt hätten. Dadurch wurde die Entwicklung der Nerdszene verlangsamt, so dass das Defizit zum Teil heute noch besteht.

          Und du kannst mir als jemandem, der derlei Dinge wahrnimmt, glauben, dass Vielfalt ein guter Nährboden für neue Ideen und Kreativität ist.

          Natürlich sind solche Maßnahmen, wie Computerkurse für Mädchen nicht wirklich zielführend. Auch aus der Ecke der GenderStudies, sehe ich keine konkret nutzbaren Antworten. Am liebsten wäre es mir ja, wenn die Entwicklung aus der Nerdszene selbst käme. Und da bin ich eigentlich ganz guter Hoffnung, dass das gerade passiert.

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        • tom174 schreibt:

          Aaaaalso. Wenn ich mich an damals erinnere.. an die Nerdszene.. dann ist das genau verdreht. Die Nerds hatten da keine Macht über die Maedels, im gegenteil, die hatten die hosen voll, sobald eine in der Nähe war. Ein liebes blinzeln und die nerds waren die, die die hausaufgaben der mädels schnell haben abschreiben lassen. Wenn es ein clichee gab, dann war es dass die computerfreaks niemals eine frau abbekommen werden. Nun das ganze umzudrehen und zu sagen, die haben die frauen unterdrückt und waren sexistisch.. alter, was eine verdrehung der geschichte.
          Und nein. Man braucht kein bewusstsein für geschlechterrollen. Das dominiert sofort die ganze debatte. Mir war scheissegal ob ughx91@dc.wasauchimmer weiblich, männlich, schwarz, weiss, gelb alt jung oder was auch immer war. nur die meinung und die argumente des anderen zählten. Die welt da war wirklich eine, in der alle rollen überwunden waren. Sie nun mit macht wieder einzuführen, sorry, schuss ins knie.

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        • Johannes schreibt:

          Die Behauptung, dass in der Nerdszene die Rollen überwunden waren, zeugt von einer kompletten Betriebsblindheit. Mir scheint, dass die Mechanismen um die es hier geht, wirklich nicht wahrgenommen werden, obwohl sie für mich total offensichtlich sind.

          Es geht nicht um Macht oder wer wen unterdrückt (hat). Klar haben die Nerds keine oder nur in Ausnahmefällen Mädels irgendwie bösartig unterdrückt, beleidigt, belästigt, abgewertet oder sonstwas. Geschenkt. Möglicherweise haben sie wirklich die Mädels, die in der Nerdszene mitgemacht haben, genauso ernst genommen, wie männliche Nerds auch. Kann man gerne so postulieren, darum geht es nicht, nehmen wir mal an, es war so.

          Das heißt aber nicht dass man an der Stelle einen Haken dran machen kann. Wer das macht, blendet wichtige Mechanismen aus. Tatsache ist — ich denke die leugnet niemand — dass in der Nerdszene kaum Mädels dabei waren. Auch heute sind sie in der Minderheit. Auch an dem Klischee, dass der gemeine Nerd weiche Knie bekam, wenn ein weibliches Wesen seiner Altersklasse irgendwie anwesend war, beinhaltet nicht wenig Wahrheit. Der klischeehafte geringe Erfolg der Nerds bei Frauen vielleicht auch.

          Das sind doch Phänomene, die zu lindern sich lohnen, oder? Wäre doch gut, wenn auch junge Nerds einen selbstbewussten Umgang mit gleichaltrigen Mädchen pflegen könnten. Wäre doch gut wenn mehr Mädchen in Nerdkreisen verkehren und zur Nerdkultur beitragen würden. Oder nicht?

          Auch wenn prinzipiell niemand die Mädchen aktiv daran hindert, sich in der Nerdszene zu betätigen, scheint es doch ein Hindernis zu geben. Auch wenn man sich darauf zurückzieht, dass die Mädels einfach nicht mitmachen wollen bleibt die Frage, warum sie nicht wollen? Vielleicht wollen sie ja prinzipiell, finden aber irgendwas an der Nerdszene doof, weshalb sie dann doch nicht wollen oder sich nicht trauen oder weiß der Bär. Vielleicht sind es auch unwissende Eltern, die sagen „Das ist nichts für Mädchen.“ Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus vielem. Und ich bin mir sicher, dass das Verhalten der Nerds auch seinen Teil dazu beiträgt.

          Das sind alles Sexismen, die über das Nichternstnehmen von Mädchen weit hinausgehen. Auch die Attitüde „Mir doch egal, wenn sie nicht wollen, wollen sie halt nicht. Wir sind hier trotzdem alle post-gender.“ ist zutiefst sexistisch.

          Ich will hier aber auch nicht unerwähnt lassen, dass ich von den Maßnahmen, die da gerade ergriffen werden, recht wenig halte. Man rollt Mädels überall dort, wo sie offenbar nicht hingehen den roten Teppich aus und signalisiert damit, dass überall wo ein roter Teppich liegt, irgendwas ist, was dazu führt, dass wenig Mädels hingehen. Das ist in der Tat ein Schuss ins Knie.

          Überwinden kann das wahrscheinlich nur die Nerdszene selbst, indem sie aktiver und selbstbewusster auf Mädels zugeht. Ich bin ganz guter Hoffnung, dass das gerade passiert oder anfängt zu passieren.

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        • Graublau schreibt:

          @Johannes
          „Das sind doch Phänomene, die zu lindern sich lohnen, oder? Wäre doch gut, wenn auch junge Nerds einen selbstbewussten Umgang mit gleichaltrigen Mädchen pflegen könnten.“

          Das ist absolut richtig und wenn das die Stoßrichtung ist, in die „Überwindung des Sexismus“ gehen soll, bin ich voll dabei. Es wird leider oft übersehen, dass auch IT-Leute Interesse an zwischenmenschlichen Kontakten und Sozialleben haben. Wie der selbstbewusste Umgang entsteht, halte ich dabei für fast egal. Wenn das etwa durch die von Dir erwähnte andere Community funktioniert, ist es eine gute Lösung.

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    • Graublau schreibt:

      Ein Leserbrief bei Genderama zum selben Artikel:
      „Auch für mich war es stets egal, welches Geschlecht jemand hatte, der sich mit mir über IT unterhielt. Wichtig war das gemeinsame Interesse. (…)
      Nirgendwo anders wurde meines Empfindens nach so wenig Wert auf Äußerlichkeiten (auch Nationalitäten und überhaupt Aussehen fallen darunter) gelegt wie im Hacker-/IT-Milieu.“

      fefe zum 29c3, den Creeper Cards und dem Selbstverständnis von Hackern
      fefe zum 29c3, den Creeper Cards und dem Selbstverständnis von Hackern:
      „Hacker sind zwar manchmal sozial gestört, introvertiert, werden in der Schule gemobbt, aber gerade das sorgt dafür, dass sie Respekt vor der Privat- und Intimsphäre Anderer haben“

      CCC auf eine Anfrage wegen Beauty und Nerd, sinngemäß: Wir haben jede Menge Frauen in unseren Reihen.

      CCC-Jahresrückblick 2011, ab 1:26:00: 50% Frauenanteil unter den Nachwuchshackern

      (Und ansonsten, mal ab vom Thema: Lustig, wen man aus seinem Bekanntenkreis in dieser Filterblase wiedertrifft. Ich blogge und kommentiere pseudonym…)

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    • k schreibt:

      Aber warum? Was ist der Vorteil? Warum soll es mehr „Diversität“ (was auch immer dieser Begriff wirklich bedeuten soll, niemand weiss es) in der Nerdszene geben? Das letzt mal, als ich nachgesehen habe, war alles in Ordnung.

      Die Tatsache, dass solche Forderungen eben nicht von innen kommen zeigt vermutlich, dass dort kein Handlungsbedarf gesehen wird und das vielleicht aus gutem Grund: Es gibt kaum noch male spaces, wo Männer unter sich und ohne Frauenaufsicht sein dürfen.

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